Reisebüro Altchemnitz - Hier buchen Sie Ihren nächsten Urlaub!
Reisefinder


Um die Bilder zu vergrößern, bitte das jeweilige Foto anklicken!

Der Shongololo Express – im Nostalgiezug durch das südliche Afrika

von Annett Franz 09. – 23. Mai 2017

Wie kann man Namibia am Besten erkunden? Eine Rundreise durch das riesige Land erschien uns zu anstrengend, wir brauchten dringend Erholung und wollten nicht jede Nacht das Hotel wechseln. So kam mir die Idee, Namibia per Zug zu bereisen. Die Wahl fiel auf den Shongololo Express. Eine mittlerweile von Rovos Rail organisierte „Schienenkreuzfahrt“ - ohne Dresscode und trotzdem sehr stilvoll – so wollte ich dieses Jahr Urlaub machen: Wir reisen entspannt von Südafrika nach Namibia,  machen jeden Tag organisierte Ausflüge und last but not least: Ich mache mit dieser Reise meinem „eisenbahnverrückten“ Ehemann eine riesige Freude.

1. Tag: Anreise nach Johannesburg Entspannte Fahrt zum Flughafen nach München. Wie erwartet startet unser Direktflug mit South African Airlines pünktlich 20:30 Uhr nach Johannesburg. Viel Beinfreiheit, super Entertainment, ein toller Service und ein Nachtflug der zumindest einige Stunden Erholung garantiert.

2. Tag: Pretoria Wir landen überpünktlich und da ich den Flughafen vom letzten Jahr kenne, weiß ich wo wir unsere Euros in südafrikanische Rand tauschen können. Nun heißt es unseren Transferfahrer zu finden. Am vereinbarten Treffpunkt ist niemand zu sehen – aber das wundert mich nicht: Schließlich sind wir in Afrika und da ist das Leben etwas entspannter. Man muss sich nur darauf einlassen… Die freundlichen Flughafenmitarbeiter machen sich auf die Suche, telefonieren mit der Agentur und werden auch bald fündig. Selbstverständlich gibt es für diese Bemühungen ein kleines Trinkgeld und ein herzliches Dankeschön von uns. Nur 30 km nach Pretoria und wir checken in das sehr schöne 4 Sterne „Classic Court Hotel“ ein. Unser Zimmer ist sogar schon fertig und wir sehr dankbar. Nun können wir uns erstmal ein paar Stunden ausruhen, bevor wir die Gegend zu Fuß erkunden und in einer Bar den Abend genießen.

3. Tag: Shongololo Express Unser Hotel bietet tagsüber einen kostenfreien Shuttle innerhalb Pretorias an, so dass wir uns mittags zur „Capital Park Station“, dem privaten Bahnhof von Rovos Rail bringen lassen. Wir haben noch Zeit bis zur Abfahrt, erkunden das Bahnhofsgelände und sehen uns das interessante Museum an. In der geschmackvollen Lounge werden Champagner und Häppchen gereicht. Wir sitzen in der Sonne und genießen die wunderbare Atmosphäre. Als noch eine alte Dampflok einfährt, ist die Show perfekt. Der Besitzer von Rovos Rail, Herr Rohan Vos, lässt es sich nicht nehmen, seine Gäste persönlich zu verabschieden. Und so beziehen wir unser gemütliches Abteil „Kipling 3187“ und sind überglücklich. Bis zum Abendessen bleiben wir im Abteil, öffnen die drei großen Fenster und genießen die Fahrt im Nostalgiezug. Heute fahren wir von Pretoria nach Süden Richtung Kimberly. Zwischendurch erklärt uns die freundliche Hostess unser Abteil und auch der Train - Manager Erik stellt sich persönlich vor. Aus der Gästeliste erfahren wir, welche Nationalität unsere Mitreisenden haben. Die insgesamt 50 Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt: von Australien bis USA, einmal rundherum. Das wird sicher interessant! Das Abendessen wird im exklusiven Speisewagen eingenommen. Alle Mahlzeiten an Bord sind im Preis inbegriffen, die Getränke werden bequem auf das Abteil gebucht. Es gibt eine große Auswahl von erlesenen Weinen und das zu sehr moderaten Preisen. Wir genießen das leckere 3-Gänge Menü und sitzen im Salonwagen noch gemütlich beim Gin Tonic. Auch wenn wir in malariafreies Gebiet reisen, etwas „Prävention“ kann nie schaden. ;-)

4. Tag: Kimberley Die erste Nacht im Zug war ungewohnt. Der Shongololo Express ist ein Nostalgiezug und das Schienennetz von Südafrika ist auch nicht das Neueste. Aber das stört den Eisenbahnfan nicht, ganz im Gegenteil: Es werden Kindheitserinnerungen geweckt und die Langsamkeit des Reisens erreicht eine ganz neu Faszination. Ab 7 Uhr gibt es Frühstück, man bestellt vornehm beim Kellner. Was möchten sie frühstücken? Rührei, Spiegelei (wenn ja, gewendet, oder nicht?) vielleicht doch lieber ein Omelett? Und was noch dazu? Schinken, Käse, Gemüse? Alles wird frisch zubereitet und mit viel Liebe angerichtet. Wir sind begeistert! Um 9 Uhr ist Treffpunkt vor dem Zug und wir steigen in zwei Reisebusse um. Unser erster Ausflug führt uns nach Kimberley, der Hauptstadt des Nordkaps - berühmt für die Entdeckung von Diamanten. Wir besichtigen das Diamantminen Museumsdorf und das berühmte „Big Hole“. Zurück am Zug wird das Mittagessen im Speisewagen serviert. Die Weiterfahrt Richtung De Aar genießen wir mit einem Buch und verschiedenen Getränken im Salonwagen. Das nenne ich „entschleunigtes“ Reisen.

5. Tag: Upington Nach einer erholsamen Nacht, geht es zeitig los. Prinzipiell kann man sagen, dass die meisten Ausflüge früh 9.00 Uhr beginnen. Noch schnell die Pässe bei Erik abgegeben, auch um die Einreiseformalitäten nach Namibia kümmert sich die Crew. Quasi "Rundum-sorglos Reisen"! Kurzer Aufenthalt und Besichtigung des Museums. Anschließend Fahrt zur Weinverkostung im Bezale „Wine & Brandy Estate“. Rückkehr zum Zug gegen Mittag, wo wir wieder von der Crew mit rotem Teppich und Champagner empfangen werden. Nach dem Mittagessen viel Zeit zum entspannen. Ich kann mich an der Landschaft nicht satt sehen: zwar ist es nur Wüste, vertrocknetes Gestrüpp und roter Sand – aber die Kargheit ist faszinierend. Die Grenze zu Namibia passieren wir gegen Abend. Der Zug steht über Nacht in Holoog.

6. Tag: Fish River Canyon Die Sonne scheint schon warm, als unsere Busse uns zum Fish River Canyon bringen. Der Canyon am Unterlauf des Fisch-Flusses gehört zu den eindrucksvollsten Natur-schönheiten im südlichen Teil Namibias. Mit seiner Tiefe von bis zu 550 Metern gilt der Fish River Canyon - nach dem Grand Canyon in Amerika - als zweitgrößter Canyon der Welt. Die Wüste beeindruckt mich sehr, schon von weitem erkennt man heranfahrenden Autos an einer langen Staubfahne. Zurück zum Zug und Freizeit zum entspannen. Ich genieße den Ausblick in die Landschaft, liege auf dem Bett im Abteil und beobachte den tollen Sonnenuntergangs. Woher nimmt der Himmel nur solche Farben?

7. Tag: Kolmanskop und Lüderitz Heute geht es 8.00 Uhr los. Auf diesen Ganztagesausflug haben wir uns sehr gefreut. Die Fahrt zur alten, deutschen „Geisterstadt Kolmannskuppe" dauert ca. 1 h und wieder links und rechts nur Wüste. Immerhin eine asphaltierte Straße! Kolmanskop ist täglich nur bis 13 Uhr geöffnet und die Führungen müssen angemeldet werden. Eine Reiseleiterin erklärt uns beim Rundgang durch die alten, verfallenen Gebäude die Geschichte um die Stadt und den Diamantenrausch. Innerhalb von zwei Jahren erbaut, entstand in der kargen Sandwüste ein kompletter Ort mit jeglichem Luxus, der damals für Geld zu bekommen war. Es gab eine Schule, ein bestens ausgestatteten Krankenhaus, eine Eisfabrik, ein Kasino, eine Kegelbahn und exklusive Wohnhäuser. Nach der Führung ist noch Zeit, sich selbst die verfallenen Gebäude anzuschauen. Teilweise ist der Sand in den Zimmern schon so hoch, das man nur noch auf allen vieren voran kommt. Die Wüste holt sich zurück was man ihr abgerungen hat.

Weiterfahrt nach Lüderitz, eine schöne Stadt mit deutschen Wurzeln. An den Häusern entdecken wir deutsche Bezeichnungen wie Männersportverein, Lesehalle oder Eisenwarenfabrik. Auch die Straßen heißen hier noch Nachtigallweg oder Bismarckstraße. Wir sehen die zahlreichen aus der deutschen Kolonialzeit stammenden und liebevoll gepflegten Bauten. Wir besichtigen die evangelisch-lutherischen Felsenkirche aus dem Jahre 1911, welche die Stadt überragt. Kurzer Halt an der Diaz-Bucht, wo wir die Pelzrobben sehen und riechen. Weiter geht die Fahrt zurück nach Aus, vorher noch ein Halt an der Wasserstelle Garub. Mitten in der Dünen-Namib kann man meist eine Herde von Wildpferden sehen. Es wurde ein überdachter Beobachtungsstand eingerichtet, wo man die Pferde, die sich an die extremen Lebensbedingungen in der Wüste angepasst haben, aus der Nähe beobachten kann. Leider nicht für uns; sie sind zu weit weg und nur mit dem Fernglas zu sehen. Im Dunkeln erreichen wir unseren Zug und trinken erstmal im Salonwagen ein kühles Windhoek Lager. Reinheitsgebot ist übrigens das bekannteste deutsche Wort Namibias!

8. Tag: Köcherbaumwald und Giants Playgrount Mittlerweile gut erholt sind wir zum Sonnenaufgang um 6.00 Uhr wach. Wir stehen in Keetmannshop im schönen Bahnhof und nach dem Frühstück starten wir zu einer neuen Tour, auf welche ich mich sehr freue. Kurzer Stopp in der Stadt und Besichtigung des Museums mit alten deutschen Ausstellungsstücken. Zwei Straßen weiter entdecken wir ein Haus in deutschem Baustil; das kaiserliche Postamt – heute ist dort das Tourismusbüro untergebracht. Weiterfahrt zur Farm Gariganus. Hier liegt der spektakuläre Köcherbaumwald. Der Köcherbaum – oder "Kokerboom" in Afrikaans – ist besonders im heißen und trockenen Süden Namibias heimisch. Die bis zu neun Meter hohen Gewächse sind Sukkulenten. Sie passen sich an die extremen Umweltbedingungen an, indem sie in ihrem Stamm Wasser speichern. Weiterfahrt zum Giants Playgrount, eine bizarre Felsenlandschaft aus aufgetürmten Dolorit-Felsen. Als ob Riesen damit gewürfelt haben… So schön und interessant die Ausflüge auch sind, wir freuen uns immer sehr, wieder in den Zug zurück zu kehren. Allzu toll ist der Charme des alten Holzes der Inneneinrichtung, so freundlich das Personal und so gut das Essen. Auch unsere Reisegruppe wächst langsam zusammen, wir führen angenehme Gespräche – wenn auch oft mit „Händen und Füßen“ – aber wir verstehen uns und haben viel Spaß.

9. Tag: Sesriem Canyon Heute ist mein Highlight dieser Reise, der Namib-Naukluft Nationalpark. Aber bis dahin liegt eine 4-stündige Busfahrt vor uns. Wir haben eine kleine Tasche gepackt, da wir im Hotel übernachten. Ein kurzer Stopp an einer Tankstelle in Maltahöhe. Dort hängt eine Welt- und  Deutschlandkarte und jeder Gast kann seine Heimat markieren. Schnell einen Pin bei Jahnsdorf gesteckt! Nun wechselt auch die Landschaft, Berge kommen in Sichtweite und es wird etwas grüner. Vom Bus aus sehen wir Oryxantilopen, Springböcke, Zebras und Wildhunde oder waren es Hyänen? Check-In in der „Sossusvlei Dune Lodge“ – super schön gelegen; luxuriöse Holzhütten auf Stelzen inmitten der Wüste mit Blick auf die roten Sanddünen.

Am späten Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang durch den Sesriem Canyon; fast senkrecht ragen die Felswände nach oben, zum Teil bis zu 30 Meter. Der Einschnitt ist nur wenige Meter breit und der Abstieg verlangt gute Trittsicherheit. Das Abendessen gibt es heute im Hotel vom Grill-Buffet. Sehr schmackhaft, das Steak der Oryxantilope! Auf der Veranda unseres Bungalows sitzen wir noch lange und wollen nicht schlafen. Zu spektakulär ist dieser Sternenhimmel, wie wir ihn nie zuvor gesehen haben. Fern aller Lichtverschmutzung scheinen Kreuz des Südens und die Milchstraße zum Greifen nah. Hallo, ist da oben jemand?

10. Tag: Sossusvlei Um 5 Uhr geht es los, wieder ein Haken auf meiner „to see“ Liste! DAS Wahrzeichen Namibias, eine mit toten Bäumen bestandene Salzpfanne inmitten roter Sanddünen. Besonders schön anzuschauen ist dieses Naturwunder bei Sonnenaufgang. Damit dies gelingt, bedarf es der Pole-Position. Gut also, das wir in der Lodge innerhalb des Parks wohnen. Denn dieser öffnet erst 6.00 Uhr seine Tore. Trotzdem verpassen wir den Sonnenaufgang und erleben ihn irgendwo auf der 65 km langen Strecke bis zum Parkplatz. Schade… Aber keine Zeit zum traurig sein, wir besteigen die 170 m hohe Düne 45 und ich bin mal wieder überwältigt: roter Sand welcher, je höher die Sonne steigt, ständig den Farbton wechselt. Der Aufstieg ist anstrengend aber der Ausblick entschädigt für alles! Hinab geht es schneller und macht Riesenspaß; mit großen Sprüngen rennen wir die Düne hinunter. Wir können uns an diesem Farbspiel der Natur nicht satt sehen und machen tolle Fotos. Mittagessen in der Sossusvlei Lodge und eine lange Busfahrt nach Mariental, wo der Zug auf uns wartet. Am Abend gibt es eine Cocktailparty, aber wir sind zu müde der Einladung lange zu folgen.

11. Tag: Windhoek Als wir aufwachen stehen wir im Bahnhof von Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur ist auf Grund der kolonialen Vergangenheit in vielen Bereichen sichtbar. Wir besichtigen das Eisenbahnmuseum, die Christuskirche und die alte Feste. Unsere Reiseleiterin führt uns über einen Markt, wo die Einheimischen einkaufen. Gewöhnungsbedürftig für das europäische Auge… Dann bummeln wir durch das Nambia Craft-Center und erstehen einige schöne Souvenirs. Zum Mittagessen sind wir wieder im Zug. Anschließend genießen wir beim Kaffee die vorbeiziehende Landschaft, die nun immer grüner wird. So stellt man sich die afrikanische Savanne vor. Vom Aussichtswagen aus sehen wir Giraffen, Gnus, Antilopen und Strauße. Die Menschen freuen sich unseren Zug zu sehen. Und die Kinder rennen winkend und lachend auf den Schienen hinterher. Was für eine tolle Reise!

12. Tag: Etosha Nationalpark Heute ist erst 10 Uhr Abfahrt und wieder ist die Tasche für eine Übernachtung in der Etosha Safari Lodge gepackt. Diese liegt am südlichen Eingang zum Nationalpark, ca. 15 min. Autofahrt bis zum Gate. Sehr hübsche, einzeln stehende Steinhäuser und leckeres Essen. Die Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug beginnt um 15 Uhr. Etosha umfasst eine Fläche von über 22000 qkm und wurde bereits 1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet erklärt. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne. Wir sehen Springböcke, Zebras, zwei Löwen die im hohen Gras liegen, Schakale, einen Elefanten und ein Nashorn. Bis 17:30 Uhr muss der Park verlassen werden und so geht es mit Einruch der Dämmerung zurück in unsere Lodge, wo wir vom Buffet zu Abend essen und wieder den Sternenhimmel bewundern.

13. Tag: Etosha Nationalpark und letzter Abend im Zug Zum Sonnenaufgang sitzen wir am Frühstücktisch und wieder färbt der Morgenhimmel sich gelb, orange und rot und verschmilzt mit dem türkisblau des Himmels. Um 6:30 Uhr geht es im Safarifahrzeug los, es ist noch bitterkalt. Die Kontrollen am Gate sind sehr streng, die Polizei setzt Spürhunde ein. Nur so kann die (leider noch allzu gegenwärtige) Wilderei bekämpft werden. Wieder sehen wir große Herden von den zierlichen Springböcken und Zebras. Aber auch Oryxantilopen und ein Kudu-Pärchen entdecken wir im Gestrüpp. Am ersten Wasserloch ist ein Kommen und Gehen von verschiedenen Antilopen, Zebras und Gnus. Und am nächsten Wasserloch sehen wir sie: Eine große Elefantenherde von ca. 60 Tieren. Es ist toll, diesen Riesen zuzuschauen. Etwas wehmütig fahren wir zum Zug zurück, es ist heute der letzte Abend! Der Koffer ist gepackt,  bevor wir uns noch mal kulinarisch verwöhnen lassen und die Crew uns zur Abschiedsparty in den Salonwagen einlädt.

14. Tag: Walvis Bay und Swakopmund Noch mal ein leckeres Omelett zum Frühstück bevor wir unsere Bordrechnung bezahlen. Die Nebenkosten sind wirklich gut (auch aufgrund des guten Wechselkurses) und die Reisekasse wird nicht übermäßig strapaziert. Dann noch ein Highlight welches nicht auf dem Ausflugsplan steht: mitten in der Wüste von Swakopmund hält der Zug an und wir können zur Düne 7 laufen. Zwar ist es sehr heiß und der Wind weht stark, aber endlich sehen wir unseren fasst 500 m langen Zug einmal in seiner ganzen Länge. Die Crewmitglieder versuchen auf Pappen die Düne hinabzurutschen, was für ein Spaß! Wieder im Zug eine neue Überraschung: die Lok spring nicht mehr an und so stehen wir ca. 2 h mitten in der Sandwüste, nur 10 km von der Endstation in Walvis Bay entfernt. Aber unser Train Manager Erik mixt schnell ein paar erfrischende Cocktails und so haben wir noch ein bisschen Zeit den Abschied hinaus zu zögern. Gegen 14 kommen wir im Bahnhof von Walvis Bay an. Wieder stehen die Transferfahrzeuge bereit und bringen die Gäste in ihr gebuchtes Anschlußhotel. Wir haben einen Transfer ins nahe gelegene Swakopmund.

Wir haben eine Übernachtung im Hotel „Zum Kaiser“ gebucht. Auch dieses Hotel ist sehr schön, zentral gelegen und nicht weit vom Meer entfernt. Wir erkunden die schöne alte Stadt, welche auch das „südlichste Kaiserbad außerhalb Deutschlands“ bezeichnet wird. Die deutsche Vergangenheit (und Gegenwart) ist überall sichtbar; in den Geschäften wird viel deutsch gesprochen. So erhalten wir u.a. einen Tipp, wo wir sehr gutes Biltong (getrocknetes Fleisch) kaufen können. Am Abend essen wir in „Kückis Pub“ (unbedingt vorreservieren!) noch mal lecker Steak.

15. Tag: Heimreise Unser Transfer lässt auf sich warten und nach einigen Telefonaten stellt sich heraus, das unsere Abfahrtszeit eine Stunde zu früh bestätigt wurde. Der Flughafen in Walvis Bay öffnet seine Schalter erst 8.00 Uhr. Schade, wir haben umsonst eine Stunde in der Lobby gewartet. Nur 30 min dauert der Flug nach Windhoek. Dort haben wir noch Zeit, sitzen in der Sonne bevor wir Richtung Deutschland starten.

16. Tag: Ankunft Wieder zu Hause sind wir erstaunt, wie grün Deutschland doch ist. Ein fantastische Reise ist zu Ende. Nun die nächste Herausforderung: das Sortieren der über 1500 Fotos…  

f

0371 517647


Reisebüro Altchemnitz

Annett Franz

Olbernhauer Straße 22
D 09125 Chemnitz

Tel.: 0371 517647
Fax: 0371 519647
inforeisebuero-altchemnitz.REMOVE-THIS.de