Südafrika

Südafrika - Auf den Spuren der Big Five bis zum Kap der guten Hoffnung

Juni 2016

Von Annett Franz - Ein großer Traum geht in Erfüllung – ich reise nach Südafrika. Ich hatte großes Glück und meine Bewerbung bei rtk und DER Touristik wurde angenommen; zusammen mit 20 Kollegen aus ganz Deutschland lerne ich dieses wunderbare Land kennen, welches sich wie ein schillerndes Kaleidoskop zeigt: die Faszination der Wildtiere des Krüger Nationalparks, die grandiosen Ausblicke entlang der Panoramaroute, Johannesburg, Kapstadt mit dem Tafelberg, Kap der guten Hoffnung und die bezaubernden Städtchen der Garden Route. Jeder Tag, jede Stunde ein neues Highlight! Die ca. 1.000 Fotos auf meiner Kamera sprechen für sich…

1. Tag: Anreise – Flug Frankfurt/M. – Johannesburg

Da diesmal kein Rail & Fly inklusive bzw. zubuchbar war, habe ich mich für einen Zubringerflug mit Lufthansa entschieden. Der Zeitvorteil liegt auf der Hand und langfristig geplant ist es auch nicht so viel teurer wie ein flexibles Ticket der Deutschen Bahn. Wir fliegen mit South African Airways, die einzige Fluggesellschaft mit Nonstop Flug von Deutschland nach Johannesburg. Auch der Service spricht für sich: warme Mahlzeiten, alle Getränke kostenfrei (ja, auch die alkoholischenJ) ein Sitzabstand von 88 cm, Bordunterhaltung mit den aktuellen Blockbustern – und das alles in der Economy-Class!

2. Tag: Johannesburg – Mthethomusha Game Reserve – Bongani Mountain Lodge

Um 7:30 Uhr landen wir pünktlich am OR Tambo Int. Airport Johannesburg. Willkommen in Afrika! Auf geht’s zum ersten Übernachtungshotel – einer Lodge am Fuße der Legombo Berge im 8000 ha großen Big Five Mtethomusha Game Reserve, direkt am Krüger Nationalpark. Die 5-stündige Busfahrt ist ein Erlebnis und es gibt viel zu sehen. Als wir in der Privat-Lodge ankommen, haben wir 10 min. Zeit (!), um uns etwas frisch zu machen – das ist sportlich! Aber ist ja Arbeit - kein Urlaub. Dann  geht es im offenen Geländewagen zur ersten Pirschfahrt, die Müdigkeit ist verschwunden und dann - ich kann es kaum glauben: Am ersten Wasserloch – eine Elefantenherde! Diese beobachten wir lange, bevor es weitergeht und wir noch Affen, Zebras, Giraffen, Antilopen und Büffel sehen. Es wird 17:30 Uhr dunkel im Winter Afrikas und wir beenden den Tag beim Barbecue im afrikanischen Busch. Gern würde ich noch weiter den unvergleichbaren Sternenhimmel bewundern, aber ich falle todmüde ins Bett.

3. Tag: Pirschfahrt – südlicher Krüger Nationalpark

Der Tag im Busch beginnt früh und 4:15 Uhr sind wir schon wieder auf den Beinen. Es gibt ein leichtes Busch- Frühstück (Tee, Kaffee, Kekse) als kleine Stärkung. Es ist ziemlich kalt und wir fahren etwa eine halbe Stunden – und sehen nichts. Ich bin schon traurig,  aber unsere Ranger kennen sich sehr gut aus: 2 Nashörner grasen ganz friedlich und wir fahren sehr nah heran. Genügend Zeit, um tolle Fotos zu machen. Auf einem Felsplateau gibt es noch mal einen Kaffee bevor es weiter geht und wir eine große Elefantenherde sehen. Wir fahren mitten hinein und parken. Ist das Wirklichkeit oder träume ich???  Auch eine Zebraherde beäugt uns neugierig und verschiedene Antilopen springen vor uns über den Weg – es ist unbeschreiblich! Zurück in der Lodge stärken wir uns beim reichhaltigen Frühstück bevor es auf die nächste Etappe geht: der südliche Krüger Nationalpark. Diesen kann man auf eigene Faust erfahren – nur aussteigen ist strengstens verboten! Wieder sehen wir viele Tiere: Elefanten, Antilopen, Warzenschweine, Paviane, Gnus, eine Hyäne u.v.m. – doch leider nur durch die Busfenster… Kein Vergleich zum offenen Wagen von heute früh! Dann ein weiterer Höhepunkt – eine Leopardenmutter spielt mit ihrem Jungen im Unterholz.  Als  wir den Park verlassen, werden wir noch mal reich belohnt. Eine große Elefantenherde mit vielen Babys trottet im Flussbett entlang. Ein Naturschauspiel vom allerfeinsten! Weiterfahrt nach Hazyview zum Hotel, wo wir wieder mit Barbecue & Lagerfeuer diesen aufregenden Tag abschließen.

4. Tag: Panorama Route – Blyde River Canon – Gods Windows – Johannesburg

Wieder geht es sehr zeitig los, entlang der Panorama Route bis nach Johannesburg. Die Landschaft wechselt ständig, dichte Wälder, Gras- und Steppenlandschaften, Obstanbau – es gibt so viel zu sehen. Zum Glück scheint die Sonne und wir können den imposanten der Blick vom Aussichtspunkt „God´s Window“ über das weite Lowveld geniessen. Entlang der berühmten Panorama Route gibt es immer wieder grandiose Naturschauspiele zu bewundern: die Bourke´s Luck Potholes, bizarre zylinderförmige Felslöcher, den Blyde River Canon mit seiner 800 m tiefen Schlucht und die riesigen Bergkuppen der Three Rondavels. Weiterfahrt nach Johannesburg wo wir im modernen Stadtteil Sandton unser schickes Cityhotel beziehen. Beim Abendessen im Hotel bei leckeren Fingerfood erzählt uns die deutsche Hotelrepräsentantin viel Interessantes über Johannesburg.

 5. Tag: Innenstadt Johannesburg - Kapstadt

Heute dürfen wir mal „ausschlafen“ – Abfahrt vom Hotel ist erst 08:30 Uhr. Wir fahren in die Innenstadt von Johannesburg – ein krasses Gegenteil zu Sandton. Viele Häuser sind verfallen, stehen leer und die Armut der unteren Bevölkerungsschicht lässt sich nicht verbergen. Aber es besteht Hoffnung; in einigen Strassen wird investiert – hauptsächlich junge Leute eröffnen neue Shops, Cafes und Restaurants. Wir besuchen die „Arts of Mains“ ein altes, renoviertes Fabrikgebäude. Dieser Ort bietet allmöglichen Künstlern Platz, ihre kreative Arbeit zu gestalten und zu verkaufen. Das Gebäude besteht aus Kunstgalerien, Studios und Cafes und bietet den Besuchern ein Poutpori an Events und Kunst. Ein tolles Erlebnis mit super freundlichen Menschen – hier wäre ich gern noch länger geblieben. Aber die Zeit drängt und bevor wir Richtung Flughafen fahren, haben wir noch Zeit von der größten Aussichtsplattform der Stadt einen Rundblick auf diese riesige Metropole zu werfen.

In Kapstadt angekommen, erhaschen wir gerade noch den Sonnenuntergang an der Uferpromenade des Stadtteils Sea Point, bevor wir unser schönes Hotel beziehen. Das Abendessen im Hotelrestaurant ist fantastisch, die Weine lecker und so langsam befürchte ich, dass nicht nur mein Koffer mit Übergepäck nach Hause reist…

6. Tag: Rovos Rail – Tafelberg – Stadtbesichtigung

Nachdem wir gefrühstückt haben, geht’s zum Hotelrundgang. Anschließend heisst es: Auf zum Tafelberg!  Mit der Seilbahn geht’s ganz schnell nach oben. Wieder haben wir Glück – die Sonne strahlt aus wolkenlosem Himmel und garantiert einen grandiosen Ausblick. Nach diesem beeindruckenden Erlebnis besichtigen wir das 6-Sterne Hotel „One&Only Cape Town“ direkt an der V & A Waterfront, wo wir auch zum Mittag eingeladen sind. Anschließend fahren und bummeln wir durch Kapstadt und erfahren sehr viel Wissenswertes über „Mother City“. Zum Abendessen geht es heute ins „Gold Restaurant“ wo wir erstmal beim Trommelkurs unsere musikalischen Fähigkeiten beweisen müssen. Wieder gibt es lecker Abendessen, leider passt in meinen Bauch gar nicht mehr viel rein…Der Bus fährt nur mit ein paar Kollegen ins Hotel, wir nehmen uns ein Taxi um noch einmal bei Nacht an der Waterfront gewesen zu sein. In einer der zahlreichen Bars lassen wir bei Gin Tonic den Tag Revue  passieren.

7. Tag: Kap der guten Hoffnung – Simons Town – Boulders Beach – Stellenbosch

Unser heutiger Tag wartet erneut mit einem Highlight: der südwestlichste Punkt Afrikas! Allein schon die Fahrt entlang des wunderschönen Chapmans Peak Drive ist wunderschön. Das es so viele tolle Strände gibt, war mir bisher nicht bewusst! Am „Cape Point“ gibt es mehrere Wanderwege und Routen, wir nehmen den kürzesten direkt hoch zum Leuchtturm und kommen ganz schön ins schwitzen. Wie immer ist die Zeit knapp bemessen, aber nur die ganz Faulen fahren mit der Seilbahn. Und schließlich braucht man Bewegung – das nächste köstliche Mittagessen wartet ja schon… Oben angekommen belohnt der Blick und bietet tolle Fotomotive. Anschließend geht’s noch zum kurzem Fotostop zum „Cape de god Hope“ und weiter entlang der False Bay nach Simonstown. Hier in „Berthas Restaurant“ mit tollem Blick auf den Hafen wartet bereits unser frisch gefangenes Mittagessen auf uns. Und wir haben sogar noch eine halbe Stunde Zeit um durch die Geschäften zu bummeln bzw. an den bunten Ständen mit den Händlern um ein paar Souvenirs zu feilschen. Anschließend fahren wir nach „Boulders Beach“ und besuchen dort die Kolonie der Brillenpinguine. Über Holzstege gelangt man direkt in das, unter staatlichem Schutz stehende, Brutgebiet. Zu niedlich sind diese possierlichen Tiere und wieder werden viele Fotos geschossen. Weiter geht die Fahrt nach Stellenbosch, wo wir unserer Zimmer in dem wunderschönen  „Oude Werf Hotel“ beziehen.  Dieser Ort ist traumhaft und strahlt mit seinen weißen Häusern und den geschwungen Giebeln sehr viel Charme aus. Als Universitätsstadt bietet es auch ein sehr interessantes Nachtleben, welches wir dann auch ausprobieren und durch die Bars der Stadt ziehen.

8. Tag: Weinregion – Paarl – Franschhoek

Nach dem Frühstück starten wir zu einem Stadtrundgang durch Stellenbosch. Wir besuchen den Kramladen „Oom Samie se Winkel“ und das Stellenbosch Village Museum. Weiter geht es nach Franschhoek wo wir zwei sehr schöne Hotels besichtigen und wieder ganz lecker zu Mittag essen. Gestärkt geht es weiter zum ehemaligen Victor Verster Gefängnis, wo Nelson Mandela 1990 den Gang in die Freiheit beschritt. Kurzer Fotostop am Denkmal und Weiterfahrt nach Paarl zur „Spice Route“ mit Weinverkostung. Anschließend Weiterfahrt nach Franschhoek, Check-In im Hotel und zwei Stunden Freizeit. Gemeinsam nehmen wir die örtlichen Markstände unter Beschlag, handeln, feilschen und lachen mit den Verkäufern um die Wette. Jeder ersteht ein paar typisch südafrikanische Souvenirs bevor wir zum Abendessen aufbrechen.

9. Tag: Grootbos Private Nature Reserve – Hermanus

Nach dem Frühstück geht unser letzter Tag ins Grootbos Nature Reserve, ein liebevoll angelegtes Naturreservat mit über 750 einheimischen Pflanzenarten. Hier schauen wir uns die großzügigen Lodges an und steigen anschließend in einen offenen Geländewagen. Auf zur Walbeobachtung! Zwar sind wir Anfang Juni noch etwas früh… Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt. Leider sehen wir außer einer Fontäne nichts… Dafür belohnt uns das Rangerteam mit einer tollen Höhlenwanderung am Meer. Und wieder ein lecker Mittagessen im hoteleigenen Restaurant. Noch mal in den Geländewagen, wo wir viel über die unvergleichbare Pflanzenvielfalt lernen und die 6-Zimmer Luxusvilla besichtigen. Man munkelt, dass hier schon mal „Brangelina“ gewohnt hat…

Unser „Marine-Hotel“ in Hermanus ist zwar damit nicht zu vergleichen, aber ebenfalls eine ganz feine Adresse in bester Lage. Auch Südafrika ist traurig… es fängt an zu regnen. Das Abendessen genießen wir im Harbour Rock Restaurant, bevor wir in „Barney´s Tavern“ den letzten gemeinsamen Abend bei Gin Tonic feiern.

10. Tag: Heimreise

Um 11:00 Uhr ist Abfahrt vom Hotel, vorher noch etwas Zeit die letzten Mitbringsel einzukaufen. Über die landschaftlich tolle Küstenstraße fahren wir zum Flughafen nach Kapstadt. Umsteigen in Johannesburg und dann wieder auf den bequemen Nachtflug nach Frankfurt. Auf Wiedersehen du tolles Land – ich komme wieder – Versprochen!!!

11. Tag: Ankunft – Weiterflug nach Dresden

Sehr pünktlich landen wir in Frankfurt. Große Verabschiedung von den mittlerweile zu Freunden gewordenen Kollegen. Auch mein LH Flug ist pünktlich und ich freue mich auf meine Familie, welche in Dresden am Flughafen auf mich wartet. Nun gibt es viel zu erzählen…

Urlaub so individuell wie Du … wir erfüllen Deine Reiswünsche!

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